Mitunter resigniert ob der Vergewaltigung seiner Ideen. Foto: Anders Balari.

Leitartikel

Er wollte nach Soho, lan­dete aber in Horn: Karl Marx ist wie­der da!

Thea­ter in der Washing­to­nal­lee, Ham­burg Horn, 3. Mai 2013: Bei der Wie­der­auf­nahme des intel­li­gen­ten, bis­si­gen und hoch­not­wen­di­gen Stücks “Marx in Soho” von Howard Zinn über­zeugte die Schau­spie­le­rin und Regis­seu­rin Ange­lika Land­wehr in allen Belan­gen. Eine gute Gele­gen­heit für ein Hoch auf die Zivil­cou­rage, die so oft auf erhel­lende Weise künst­le­risch auf­be­rei­tet in die­sem Hause zu Gast ist und Ver­wun­de­rung über eine Kul­tur­be­hörde, die gerade Büh­nen wie die­ser den Geld­hahn abzu­dre­hen droht.

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Im Fokus

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RSA Ani­mate – Lan­guage as a Win­dow into Human Nature

Eine Zusam­men­fas­sung eines Vor­trags des expe­ri­men­tel­len Psy­cho­lo­gen Ste­ven Pin­ker über inter­es­sante Aspekte der Spra­che: “In this new RSA Ani­mate, renow­ned expe­ri­men­tal psy­cho­lo­gist Ste­ven Pin­ker shows us how the mind turns the finite buil­ding blocks of lan­guage into infi­nite mea­nings. Taken from the RSA’s free public events pro­gramme www.thersa.org/events.”

Geschenktipps zu Weihnachten

Unge­fähr sehr viele Geschenk­tipps – nicht nur zu Weihnachten

Im Dezem­ber 2012 hieß es: “Wer immer noch auf der Suche nach Weih­nachts­ge­schen­ken für seine Lie­ben ist, dem hel­fen viel­leicht meine Geschenk­tipps zu Weih­nach­ten!” – ganz unab­hän­gig von die­sem Anlass sind die Geschenk­tipps – vor­nehm­lich aus­ge­wählte Bücher und Filme – auch sonst sehr gut, aber seht doch selbst.

Cem Berk Kreisvorsitzender der Jusos Wandsbek begrüßt seine Gäste (v. l. Dr. Walter Scheuerl, Dr. Regula Venske, Hauke Wagner, Hansjörg Schmidt, Thomas Michel) Foto: Anders Balari

Warum mir das Urhe­ber­recht am Her­zen liegt

16. Mai 2012: Dis­kus­si­ons­ver­an­stal­tung der Jusos Wands­bek zum Thema “Was ist eigent­lich ACTA?”. Kon­tro­verse Mei­nun­gen und unver­stan­de­nes Urheberrecht.

Die Märkte.

Wirt­schaft, die

Januar 2012. Ich sitze vor mei­nem Com­pu­ter und bli­cke auf die Defi­ni­tio­nen des Begriffs „Wirt­schaft“, so wie ich sie der Online­ver­sion des Duden und Wiki­pe­dia ent­neh­men kann. Auch wenn sich mit „plan­vol­ler Deckung“ und „mensch­li­chem Bedarf“ ein wei­ter Inter­pre­ta­ti­ons­spiel­raum eröff­net, geht es mir nicht aus dem Sinn, dass diese sehr ver­nünf­tige Defi­ni­tion von Wirt­schaft erschre­ckend wenig damit zu tun hat, was ich in der Welt da drau­ßen beob­ach­ten kann. Ich will die­sem Ein­druck nach­spü­ren, will ihn struk­tu­riert erschließen.